Corona – Was können Lehrpersonen aus Risikogruppen tun? Was tut Bildung Bern für die Lehrpersonen?

Bildung Bern verfolgt die Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus selbstverständlich intensiv und ist diesbezüglich in Kontakt mit den wichtigen Stellen, zum Beispiel der BKD (Bildungs- und Kulturdirektion). Der Berufsverband kann aber keine Massnahmen, wie zum Beispiel Schulschliessungen, anordnen. 

Welche Massnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus getroffen werden, entscheidet das Kantonsarztamt zusammen mit dem BAG. Wir alle sind angehalten, sie bestmöglich umzusetzen. 
Für Schulen sind zurzeit - ausser den Hygieneempfehlungen - keine besonderen Massnahmen angeordnet. Auch die Lehrpersonen arbeiten wie gewohnt. Unabhängig vom Alter gilt: Sind Sie eine Lehrperson, die an einer Vorerkrankung leidet, welche zusammen mit dem Coronavirus zu einer erhöhten Gefährdung führen könnte, melden Sie sich bei Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin. Kommen diese zur Einschätzung, dass aufgrund der Vorerkrankung eine Ansteckung mit dem Corona-Virus unbedingt vermieden werden sollte und sie deshalb nicht mehr unterrichten resp. isoliert werden müssen, hat die Schulleitung diese Anordnung umzusetzen. 
Es ist wichtig, dass gerade jetzt die Solidarität zwischen jüngeren und älteren resp. Personen einer Risikogruppe gelebt wird. 

Bildung Bern beantwortet sehr gerne Ihre persönlichen Fragen zum Thema oder berät in Konfliktsituationen. Herzlichen Dank für Ihr hochgeschätztes Engagement für die Gesellschaft.