Digitalisierung

Wir leben in einer digitalen Welt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Lernens und Lehrens überholen Kinder und Jugendliche die Erwachsenen in ihrem Wissen und Können. Lehrpersonen, Schulleitungen und andere Bildungs-Fachleute sind nicht mit den digitalen Medien in der heutigen Form aufgewachsen. Diese Tatsache und auch die Geschwindigkeit der digitalen Entwicklungen stellen Eltern und Lehrpersonen vor besondere Herausforderungen.

Bildung Bern hat eine Haltung zu "Whattsapp in der Schule" verfasst.

Als Hilfestellung für die Nutzung von Social Media in Schulen hat die PHBern einen Webdienst erstellt, der die Sensibilisierung fördern soll. Der Dienst findet sich unter www.kibs.ch/chats. Bildung Bern wird im Dienst zitiert. Die Haltung des Berufsverbands entspricht der Grundhaltung der Schulinformatik PHBern.

Merkblatt

Bildung Bern hat ein Merkblatt zur Digitalisierung erstellt. Dieses Merkblatt richtet sich an Lehrpersonen. Ganz Eilige lesen nur die hier aufgeführten Informationen. Lesende mit grösserem Zeitbudget lesen alles.

Hätten Sie gewusst, dass...?

… Heranwachsende digitale Medien so nutzen?
Nutzungsmotive sind: Kontakt mit Gleichaltrigen, Unterhaltung, Information.
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… das Interesse der Erwachsenen zentral ist?
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… in der Schule der reflektierte Mediengebrauch gelernt werden soll?
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… das Internet kein rechtsfreier Raum ist?
Verboten sind:
- Pornografie für unter 16-Jährige zugänglich machen
- Kinderpornografie
- Gewalttätigkeiten gegen Menschen und Tiere
- Cybermobbing
- Gewaltaufrufe
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… Urheberrechte angegeben bzw. erworben werden müssen?
In der Schule und privat dürfen fremde Texte und Bilder für eigene Zwecke genutzt werden. Sie dürfen jedoch nicht ohne Einwilligung des Urhebers und nicht ohne Quellenangabe veröffentlicht werden.
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… eigene Daten im Netz sorgfältig behandelt werden müssen?
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… auf missbräuchliche Mediennutzung reagiert werden muss?
Einige missbräuchliche Nutzungen von Medien sind strafbar. In der Schweiz sind Jugendliche ab 10 Jahren strafmündig.
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… dass es spezielle Kindersuchmaschinen gibt?
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… Bild- und Tonaufnahmen im Unterricht nicht ohne Einwilligungen gemacht werden dürfen?
SchülerInnen, die von sich keine Aufnahmen wünschen, sind ernst zu nehmen, ihre Rechte müssen geschützt werden. Idealerwiese wird über Bild- und Tonaufnahmen an einem Elternabend informiert.
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… bei unerlaubten Aufnahmen gerichtliche Massnahmen ergriffen werden können?
SchülerInnen und deren Eltern unterstehen als Private dem Eidgenössischen Datenschutzgesetz. Dieses verbietet Bild- und Tonaufnahmen, die nicht durch eine Einwilligung, ein Gesetz oder ein überwiegendes privates oder öffentliches Interesse gerechtfertigt sind.
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…Veröffentlichung von Daten heikel ist?
Problemlos veröffentlicht werden können Informationen ohne Personenbezug. Trotz Einwilligung bleiben folgende Daten problematisch:
- Private Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen
- Bilder, auf denen Personen identifizierbar sind
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…Handys nur unter gewissen Bedingungen weggenommen werden dürfen?
Handys können auch prophylaktisch eingesammelt werden. Sie müssen jedoch spätestens am Ende des Schultages wieder zurückgegeben werden.
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… Handyinhalt weder gelöscht noch angeschaut werden darf?
Stellt die Lehrperson fest, dass sich auf dem Handy einer Schülerin oder eines Schülers verbotener (z.B. pornografischer) Inhalt befindet, soll sie das Handy bis zum Unterrichtsende einziehen. Die Lehrperson darf den Inhalt weder löschen noch anschauen.

Nötigenfalls kann die Lehrperson das Handy bis zum Ende der Lernkontrolle einziehen. In allen anderen Fällen dürfen Lehrpersonen ohne ausdrückliche Einwilligung der SchülerInnen grundsätzlich keine SMS lesen oder löschen.
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… die SchülerInnen idealerweise eine Nutzungsordnung des Internets unterschreiben?
Es ist empfehlenswert, die SchülerInnen die Nutzungsordnung des Internets unterschreiben zu lassen.
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… eine Meldepflicht bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls besteht?
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… es hilfreiche Links, Leitfäden und Fachstellen zum Thema gibt?
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Quellen
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