Nach dem Rückzug der Motion zur Abschaffung des Frühfranzösisch wurde von den bildungspolitischen Geschäften im Grossen Rat einzig der Vorstoss zur Beschränkung der gewerkschaftlichen Arbeiten in Berufsfachschulen kontrovers diskutiert. Unbestritten war, dass politische Neutralität in den Schulen zwingend ist. Durch aggressive gewerkschaftliche Auftritte sei diese gefährdet. Konkrete Beispiele dafür wurden nicht genannt oder waren falsch. In der abgeschwächten Form des Postulats wurde der Vorstoss von einer Mehrheit von mitte-rechts angenommen. Die Regierung muss nun verbindliche Vorgaben und Verhaltensregeln für Berufsfachschulen prüfen.
Bildung Bern ist überzeugt, dass die Führungspersonen von Berufsfachschulen auch ohne Vorstoss über die nötige Kompetenz zur Wahrung der politischen Neutralität verfügen und diese Pflicht wahrnehmen.